
Jeder Mensch kann dazu beitragen, die Natur und die Umwelt zu schützen – und mag es noch so klein erscheinen. Hier nur ein paar Beispiele, was du tun kannst:
- Sparsam mit Wasser umgehen, z.b. das Leitungswasser abdrehen, während man Zähne putzt oder lieber öfter duschen anstatt zu baden.
- Bei kurzen Strecken auf das Auto verzichten und besser das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder einfach auch zu Fuß gehen.
- Weniger Fleisch essen. Tierprodukte verursachen mehr schädliche Klimagase in der Erdatmosphäre als alle Autos, Schiffe und Flugzeuge zusammen.
Die Treibhausgase sind für den Klimawandel mitverantwortlich. Diese entstehen z.b. durch den Verdauungsprozess oder die Ausscheidungen der Tiere sowie durch die Abholzung der Regenwälder für Weideflächen und den Futteranbau. Die Massentierhaltung kann für die Tiere (z.B. Schweine, Hühner, Rinder) mit erheblichem Leid verbunden sein, bis ihr Leben dann im Schlachthof endet.
Als Alternative gibt es unglaublich viele leckere vegetarische und vegane Gerichte.
- Versuchen, auf Plastikverpackungen zu verzichten. Auch bei der Plastikherstellung entstehen Treibhausgase. Regelmäßig landet Plastik leider auch in der Natur oder im Meer und kann dabei Schaden bei Tieren und Umwelt anrichten. Außerdem dauert es bis zu mehreren hundert Jahren, bis sich Plastik in der Natur zersetzt.
- Kosmetikprodukte (Duschbäder, Cremes …) verwenden, die ein „Vegan“ Zeichen darauf abgebildet haben. Das bedeutet, dieses Produkt beinhaltet keine tierischen Inhaltsstoffe wie Knochen oder Haut von Tieren. Die Abbildung von einem Hasen bedeutet übrigens, dass dieses Produkt nicht an Tieren getestet wurde.
- Versuchen, auf Palmöl und Produkte, die Palmöl beinhalten, zu verzichten. Für Palmöl-Plantagen werden oft Regenwälder abgeholzt. Palmöl befindet sich in manchen Pflegeprodukten und einigen Lebensmitteln wie z.B. in manchen Schokoladensorten, Brotaufstrichen oder Fertiggerichten.
- Allein in Deutschland wurden im Jahr 2020 über 300 Millionen Päckchen mit Dingen zurückgeschickt, die online bestellt wurden. Darunter oft Kleidung, die nicht gefallen oder nicht gepasst hat. Diese Retouren, wie sie genannt werden, verursachen nicht nur unglaublich viel Papier- und Plastikmüll, es werden dadurch auch Unmengen Abgase der ganzen Lieferwägen produziert. Also, wenn möglich, lieber im Laden kaufen und die Kleidung direkt vor Ort anprobieren.
- Müll richtig trennen und fachgerecht entsorgen. Und natürlich auch keinen Müll in die Natur werfen.
- Wenn du das nächste Mal in der Natur spazieren gehst, könntest du in einer kleinen Tüte Müll sammeln, den andere Menschen liegen gelassen haben und ihn anschließend entsorgen.
- Sparsam mit Papier umgehen, denn Papier besteht aus Holz, also aus Bäumen.
- Bäume schützen, wann immer es möglich ist. Oder sogar selbst welche pflanzen, wo es sinnvoll ist. Bäume sind nicht nur einzigartig, sie produzieren auch den wertvollen Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen. Ein einzelner Baum produziert pro Stunde übrigens bis zu 1200 Liter Sauerstoff!
- Tieren helfen, die in Not geraten sind. Oft sieht man z.b. nach längerem Regen verirrte Regenwürmer auf dem Gehweg liegen. Manchmal schaffen sie es nicht bis zur nächsten Wiese und verenden auf dem Weg. Mit einem kleinen herumliegenden Stöckchen oder einem heruntergefallenen Blatt kann man ihnen helfen und sie damit zur nächsten Wiese transportieren.
- Bestimmt hast du selbst auch noch weitere Ideen, was man tun könnte …
- Alle Lebewesen auf unserem Planeten mit Respekt behandeln, achten und schützen, ganz gleich ob Mensch, Tier oder Pflanze. 🙂
Quellen: Science.org, Ourworldindata.org, Veganivore.de, Wirtschaftswoche